WiSe 23/24  
Dahlem School o...  
Mathematik  
Lehrveranstaltung

WiSe 23/24: AUSGELAUFEN: Masterstudiengang für das Lehramt an Grundschulen bis 30.09.2022

Mathematik

0439a_m15
  • Lehren und Lernen von Mathematik als Forschung und Entwicklung

    0439aA1.2
    • 122164 Seminar
      (I) LuL von Mathematik als F + Entw. (Wolfram Meyerhöfer)
      Zeit: Mi 10:00-12:00 (Erster Termin: 18.10.2023)
      Ort: 018 Seminarraum (Fabeckstr. 35 )
    • 122165 Seminar
      (I) LuL von Mathematik als F + Entw. (Wolfram Meyerhöfer)
      Zeit: Mi 14:00-16:00 (Erster Termin: 18.10.2023)
      Ort: 018 Seminarraum (Fabeckstr. 35 )
    • 122166 Seminar Abgesagt
      (I) LuL von Mathematik als F + Entw. (Wolfram Meyerhöfer)
      Zeit: Mo 14:00-16:00 (Erster Termin: 16.10.2023)
      Ort: KL 24/122d (Habelschwerdter Allee 45)
    • 122167 Seminar
      (I) LuL von Mathematik als F + Entw. (Felix Lensing)
      Zeit: Do 14:00-16:00 (Erster Termin: 19.10.2023)
      Ort: K 23/27 (Habelschwerdter Allee 45)

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Ca. die Hälfte der Sitzungstermine wird in Präsenz stattfinden. Knapp 50% der Seminarzeit haben die Studierenden zusätzlich zur vorgesehenen Vor- und Nachbereitung für asynchrones selbstständiges Arbeiten zur Verfügung. An welchen Terminen das Seminar in Präsenz und stattfindet und an welchen Terminen die Studierenden asynchron und eigenständig arbeiten richtet sich nach dem Seminarkonzept und wird dementsprechend vom Dozenten vorgegeben. Das Seminar ist als projektbasiertes Lernen in festen Projektgruppen konzipiert. Die Bereitschaft, sich selbstständig und engagiert in eine Gruppenarbeit einzubringen wird erwartet und vorausgesetzt.

      Kommentar

      In diesem Seminar entwerfen Studierende eine „Lernumgebung“ (im Wintersemester 21/22), setzen diese in Teilen im Mathematikunterricht einer jahrgangsgemischten Klasse (4-6 oder 5/6) um (in den Semesterferien), dokumentieren die Umsetzung und werten die erhobenen Daten systematisch aus (im Sommersemester 2021). Alle Lernumgebungen werden hierbei in eine Geschichte eingebettet, welche die forschende Auseinandersetzung mit Gegenständen der Mathematik motivieren soll. Inspiration liefert hierfür Hans Magnus Enzensbergers Buch „Der Zahlenteufel“. Mit der Wahl des Kurses legen sich die Studierenden entsprechend der Kursziele für ein ganzes Studienjahr fest. Die Studierenden bilden Gruppen, die über das ganze Studienjahr bestand haben und erbringen alle Seminarleistungen gemeinsam. Bei einer „Lernumgebung“ handelt es sich um ein spezielles und komplexes Aufgabenformat, das ermöglichen soll, dass Kinder mit ganz unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und auch aus unterschiedlichen Altersstufen gemeinsam an einem Gegenstand arbeiten. Die Lernumgebungen werden hierbei so offen und gleichzeitig anregend gestaltet, dass sie auf ganz unterschiedlichen Niveaustufen bearbeitet werden können. Dadurch, dass jedoch alle unterschiedlichen Lernwege vom gleichen Gegenstand ausgehen, wird ermöglicht, dass auch auf unterschiedlichen Niveaus arbeitende Kinder sich über ihre Produkte austauschen und somit voneinander lernen können. Kinder, die einfachere Erkundungen gemacht haben, können hierbei genauso Kinder mit anspruchsvolleren Bearbeitungen anregen, wie andersherum. Die Studierenden übertragen das Konzept der Lernumgebung beispielsweise auf die Geschichte des Zahlenteufels, in welcher der Protagonist Robert – der dem Mathematikunterricht eigentlich lieber fern bleiben würde – in seinen Träumen dem Zahlenteufel begegnet und gemeinsam mit ihm Nacht für Nacht eine faszinierende Reise durch das Land der mathematischen Kuriositäten unternimmt – und so seine Liebe zur Mathematik entdeckt. Alternativ können andere narrative Stoffe gewählt oder eigene Geschichten entworfen werden. In der Zeit der Semesterferien oder den ersten Wochen des Sommersemesters erproben die Studierenden ausgewählte Teile der von ihnen entworfenen Lernumgebungen in Lerngruppen der Klassenstufen 4-6 und dokumentieren diese Erprobung. Hierfür führen die Studierenden in einer Schulklasse eine Unterrichtseinheit im Umfang von mind. 2 bis max. 4 Schulstunden durch. Das Seminar verfolgt das Ziel einer zirkulären und reflexiven Verknüpfung von Theorie und Praxis, in der a) praktische Tätigkeiten (Design, Unterricht) Anlass und Motivation für theoretische Vertiefung bilden und b) theoretische Tätigkeiten (Lesen, Reflektieren, Imaginieren, Diskutieren) Anlass und Motivation für praktische Vertiefung und Weiterentwicklung bilden. Damit diese praktische Arbeit realisiert werden kann, bestehen für das Seminar vielfältige Schul-Kooperationen.

      Literaturhinweise

      1) Hans Magnus Enzensberger: Der Zahlenteufel - Ein Kopfkissenbuch für alle, die Angst vor der Mathematik haben. 2) Ueli Hirt & Beat Wälti: Lernumgebungen in Mathematikunterricht. Natürliche Differenzierung für Rechenschwache bis Hochbegabte. 3) Magdalene Lampert: Teaching problems and the problems of teaching.

    • 122168 Seminar
      (I) LuL von Mathematik als F + Entw. (Felix Lensing)
      Zeit: Do 16:00-18:00 (Erster Termin: 19.10.2023)
      Ort: K 23/27 (Habelschwerdter Allee 45)

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Ca. die Hälfte der Sitzungstermine wird in Präsenz stattfinden. Knapp 50% der Seminarzeit haben die Studierenden zusätzlich zur vorgesehenen Vor- und Nachbereitung für asynchrones selbstständiges Arbeiten zur Verfügung. An welchen Terminen das Seminar in Präsenz und stattfindet und an welchen Terminen die Studierenden asynchron und eigenständig arbeiten richtet sich nach dem Seminarkonzept und wird dementsprechend vom Dozenten vorgegeben. Das Seminar ist als projektbasiertes Lernen in festen Projektgruppen konzipiert. Die Bereitschaft, sich selbstständig und engagiert in eine Gruppenarbeit einzubringen wird erwartet und vorausgesetzt.

      Kommentar

      In diesem Seminar entwerfen Studierende eine „Lernumgebung“ (im Wintersemester 21/22), setzen diese in Teilen im Mathematikunterricht einer jahrgangsgemischten Klasse (4-6 oder 5/6) um (in den Semesterferien), dokumentieren die Umsetzung und werten die erhobenen Daten systematisch aus (im Sommersemester 2021). Alle Lernumgebungen werden hierbei in eine Geschichte eingebettet, welche die forschende Auseinandersetzung mit Gegenständen der Mathematik motivieren soll. Inspiration liefert hierfür Hans Magnus Enzensbergers Buch „Der Zahlenteufel“. Mit der Wahl des Kurses legen sich die Studierenden entsprechend der Kursziele für ein ganzes Studienjahr fest. Die Studierenden bilden Gruppen, die über das ganze Studienjahr bestand haben und erbringen alle Seminarleistungen gemeinsam. Bei einer „Lernumgebung“ handelt es sich um ein spezielles und komplexes Aufgabenformat, das ermöglichen soll, dass Kinder mit ganz unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und auch aus unterschiedlichen Altersstufen gemeinsam an einem Gegenstand arbeiten. Die Lernumgebungen werden hierbei so offen und gleichzeitig anregend gestaltet, dass sie auf ganz unterschiedlichen Niveaustufen bearbeitet werden können. Dadurch, dass jedoch alle unterschiedlichen Lernwege vom gleichen Gegenstand ausgehen, wird ermöglicht, dass auch auf unterschiedlichen Niveaus arbeitende Kinder sich über ihre Produkte austauschen und somit voneinander lernen können. Kinder, die einfachere Erkundungen gemacht haben, können hierbei genauso Kinder mit anspruchsvolleren Bearbeitungen anregen, wie andersherum. Die Studierenden übertragen das Konzept der Lernumgebung beispielsweise auf die Geschichte des Zahlenteufels, in welcher der Protagonist Robert – der dem Mathematikunterricht eigentlich lieber fern bleiben würde – in seinen Träumen dem Zahlenteufel begegnet und gemeinsam mit ihm Nacht für Nacht eine faszinierende Reise durch das Land der mathematischen Kuriositäten unternimmt – und so seine Liebe zur Mathematik entdeckt. Alternativ können andere narrative Stoffe gewählt oder eigene Geschichten entworfen werden. In der Zeit der Semesterferien oder den ersten Wochen des Sommersemesters erproben die Studierenden ausgewählte Teile der von ihnen entworfenen Lernumgebungen in Lerngruppen der Klassenstufen 4-6 und dokumentieren diese Erprobung. Hierfür führen die Studierenden in einer Schulklasse eine Unterrichtseinheit im Umfang von mind. 2 bis max. 4 Schulstunden durch. Das Seminar verfolgt das Ziel einer zirkulären und reflexiven Verknüpfung von Theorie und Praxis, in der a) praktische Tätigkeiten (Design, Unterricht) Anlass und Motivation für theoretische Vertiefung bilden und b) theoretische Tätigkeiten (Lesen, Reflektieren, Imaginieren, Diskutieren) Anlass und Motivation für praktische Vertiefung und Weiterentwicklung bilden. Damit diese praktische Arbeit realisiert werden kann, bestehen für das Seminar vielfältige Schul-Kooperationen.

      Literaturhinweise

      1) Hans Magnus Enzensberger: Der Zahlenteufel - Ein Kopfkissenbuch für alle, die Angst vor der Mathematik haben. 2) Ueli Hirt & Beat Wälti: Lernumgebungen in Mathematikunterricht. Natürliche Differenzierung für Rechenschwache bis Hochbegabte. 3) Magdalene Lampert: Teaching problems and the problems of teaching.

    • 122169 Seminar
      (I) LuL von Mathematik als F + Entw. (Hauke Straehler-Pohl)
      Zeit: Mi 10:00-12:00 (Erster Termin: 18.10.2023)
      Ort: 019 Seminarraum (Fabeckstr. 35 )

      Hinweise für Studierende

      ACHTUNG: Der Seminarraum befindet sich im neuen Bau. Der Kurs hat über die Dauer von 2 Semestern Bestand. Mit der Wahl des Termins legen die Studierenden sich sowohl für das Wintersemester als auch für das folgende Sommersemester fest.

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Ca. die Hälfte der Sitzungstermine wird in Präsenz stattfinden. Knapp 50% der Seminarzeit haben die Studierenden zusätzlich zur vorgesehenen Vor- und Nachbereitung für asynchrones selbstständiges Arbeiten zur Verfügung. An welchen Terminen das Seminar in Präsenz und stattfindet und an welchen Terminen die Studierenden asynchron und eigenständig arbeiten richtet sich nach dem Seminarkonzept und wird dementsprechend vom Dozenten vorgegeben. Das Seminar ist als projektbasiertes Lernen in in festen Projektgruppen konzipiert. Die Bereitschaft, sich selbstständig und engagiert in eine Gruppenarbeit einzubringen wird erwartet und vorausgesetzt.

      Kommentar

      In diesem Seminar entwerfen Studierende eine „Lernumgebung“ (im Wintersemester 23/24), setzen diese in Teilen im Mathematikunterricht einer jahrgangsgemischten Klasse (4-6 oder 5/6) um (in den Semesterferien), dokumentieren die Umsetzung und werten die erhobenen Daten systematisch aus (im Sommersemester 2024). Alle Lernumgebungen werden hierbei in eine Geschichte eingebettet, welche die forschende Auseinandersetzung mit Gegenständen der Mathematik motivieren soll. Inspiration liefert hierfür Hans Magnus Enzensbergers Buch „Der Zahlenteufel“. Mit der Wahl des Kurses legen sich die Studierenden entsprechend der Kursziele für ein ganzes Studienjahr fest. Die Studierenden bilden Gruppen, die über das ganze Studienjahr bestand haben und erbringen alle Seminarleistungen gemeinsam. Bei einer „Lernumgebung“ handelt es sich um ein spezielles und komplexes Aufgabenformat, das ermöglichen soll, dass Kinder mit ganz unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und auch aus unterschiedlichen Altersstufen gemeinsam an einem Gegenstand arbeiten. Die Lernumgebungen werden hierbei so offen und gleichzeitig anregend gestaltet, dass sie auf ganz unterschiedlichen Niveaustufen bearbeitet werden können. Dadurch, dass jedoch alle unterschiedlichen Lernwege vom gleichen Gegenstand ausgehen, wird ermöglicht, dass auch auf unterschiedlichen Niveaus arbeitende Kinder sich über ihre Produkte austauschen und somit voneinander lernen können. Kinder, die einfachere Erkundungen gemacht haben, können hierbei genauso Kinder mit anspruchsvolleren Bearbeitungen anregen, wie andersherum. Die Studierenden übertragen das Konzept der Lernumgebung beispielsweise auf die Geschichte des Zahlenteufels, in welcher der Protagonist Robert – der dem Mathematikunterricht eigentlich lieber fern bleiben würde – in seinen Träumen dem Zahlenteufel begegnet und gemeinsam mit ihm Nacht für Nacht eine faszinierende Reise durch das Land der mathematischen Kuriositäten unternimmt – und so seine Liebe zur Mathematik entdeckt. Alternativ können andere narrative Stoffe gewählt oder eigene Geschichten entworfen werden. In der Zeit der Semesterferien oder den ersten Wochen des Sommersemesters erproben die Studierenden ausgewählte Teile der von ihnen entworfenen Lernumgebungen in Lerngruppen der Klassenstufen 4-6 und dokumentieren diese Erprobung. Hierfür führen die Studierenden in einer Schulklasse eine Unterrichtseinheit im Umfang von mind. 2 bis max. 4 Schulstunden durch. Das Seminar verfolgt das Ziel einer zirkulären und reflexiven Verknüpfung von Theorie und Praxis, in der a) praktische Tätigkeiten (Design, Unterricht) Anlass und Motivation für theoretische Vertiefung bilden und b) theoretische Tätigkeiten (Lesen, Reflektieren, Imaginieren, Diskutieren) Anlass und Motivation für praktische Vertiefung und Weiterentwicklung bilden. Damit diese praktische Arbeit realisiert werden kann, bestehen für das Seminar vielfältige Schul-Kooperationen.

      Literaturhinweise

      1) Hans Magnus Enzensberger: Der Zahlenteufel - Ein Kopfkissenbuch für alle, die Angst vor der Mathematik haben. 2) Ueli Hirt & Beat Wälti: Lernumgebungen in Mathematikunterricht. Natürliche Differenzierung für Rechenschwache bis Hochbegabte. 3) Magdalene Lampert: Teaching problems and the problems of teaching.

    • 122170 Seminar
      (I) LuL von Mathematik als F + Entw. (Hauke Straehler-Pohl)
      Zeit: Mi 12:00-14:00 (Erster Termin: 18.10.2023)
      Ort: 019 Seminarraum (Fabeckstr. 35 )

      Hinweise für Studierende

      ACHTUNG: Der Seminarraum befindet sich im neuen Bau. Der Kurs hat über die Dauer von 2 Semestern Bestand. Mit der Wahl des Termins legen die Studierenden sich sowohl für das Wintersemester als auch für das folgende Sommersemester fest.

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Ca. die Hälfte der Sitzungstermine wird in Präsenz stattfinden. Knapp 50% der Seminarzeit haben die Studierenden zusätzlich zur vorgesehenen Vor- und Nachbereitung für asynchrones selbstständiges Arbeiten zur Verfügung. An welchen Terminen das Seminar in Präsenz und stattfindet und an welchen Terminen die Studierenden asynchron und eigenständig arbeiten richtet sich nach dem Seminarkonzept und wird dementsprechend vom Dozenten vorgegeben. Das Seminar ist als projektbasiertes Lernen in in festen Projektgruppen konzipiert. Die Bereitschaft, sich selbstständig und engagiert in eine Gruppenarbeit einzubringen wird erwartet und vorausgesetzt.

      Kommentar

      In diesem Seminar entwerfen Studierende eine „Lernumgebung“ (im Wintersemester 23/24), setzen diese in Teilen im Mathematikunterricht einer jahrgangsgemischten Klasse (4-6 oder 5/6) um (in den Semesterferien), dokumentieren die Umsetzung und werten die erhobenen Daten systematisch aus (im Sommersemester 2024). Alle Lernumgebungen werden hierbei in eine Geschichte eingebettet, welche die forschende Auseinandersetzung mit Gegenständen der Mathematik motivieren soll. Inspiration liefert hierfür Hans Magnus Enzensbergers Buch „Der Zahlenteufel“. Mit der Wahl des Kurses legen sich die Studierenden entsprechend der Kursziele für ein ganzes Studienjahr fest. Die Studierenden bilden Gruppen, die über das ganze Studienjahr bestand haben und erbringen alle Seminarleistungen gemeinsam. Bei einer „Lernumgebung“ handelt es sich um ein spezielles und komplexes Aufgabenformat, das ermöglichen soll, dass Kinder mit ganz unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und auch aus unterschiedlichen Altersstufen gemeinsam an einem Gegenstand arbeiten. Die Lernumgebungen werden hierbei so offen und gleichzeitig anregend gestaltet, dass sie auf ganz unterschiedlichen Niveaustufen bearbeitet werden können. Dadurch, dass jedoch alle unterschiedlichen Lernwege vom gleichen Gegenstand ausgehen, wird ermöglicht, dass auch auf unterschiedlichen Niveaus arbeitende Kinder sich über ihre Produkte austauschen und somit voneinander lernen können. Kinder, die einfachere Erkundungen gemacht haben, können hierbei genauso Kinder mit anspruchsvolleren Bearbeitungen anregen, wie andersherum. Die Studierenden übertragen das Konzept der Lernumgebung beispielsweise auf die Geschichte des Zahlenteufels, in welcher der Protagonist Robert – der dem Mathematikunterricht eigentlich lieber fern bleiben würde – in seinen Träumen dem Zahlenteufel begegnet und gemeinsam mit ihm Nacht für Nacht eine faszinierende Reise durch das Land der mathematischen Kuriositäten unternimmt – und so seine Liebe zur Mathematik entdeckt. Alternativ können andere narrative Stoffe gewählt oder eigene Geschichten entworfen werden. In der Zeit der Semesterferien oder den ersten Wochen des Sommersemesters erproben die Studierenden ausgewählte Teile der von ihnen entworfenen Lernumgebungen in Lerngruppen der Klassenstufen 4-6 und dokumentieren diese Erprobung. Hierfür führen die Studierenden in einer Schulklasse eine Unterrichtseinheit im Umfang von mind. 2 bis max. 4 Schulstunden durch. Das Seminar verfolgt das Ziel einer zirkulären und reflexiven Verknüpfung von Theorie und Praxis, in der a) praktische Tätigkeiten (Design, Unterricht) Anlass und Motivation für theoretische Vertiefung bilden und b) theoretische Tätigkeiten (Lesen, Reflektieren, Imaginieren, Diskutieren) Anlass und Motivation für praktische Vertiefung und Weiterentwicklung bilden. Damit diese praktische Arbeit realisiert werden kann, bestehen für das Seminar vielfältige Schul-Kooperationen.

      Literaturhinweise

      1) Hans Magnus Enzensberger: Der Zahlenteufel - Ein Kopfkissenbuch für alle, die Angst vor der Mathematik haben. 2) Ueli Hirt & Beat Wälti: Lernumgebungen in Mathematikunterricht. Natürliche Differenzierung für Rechenschwache bis Hochbegabte. 3) Magdalene Lampert: Teaching problems and the problems of teaching.

    • 122171 Seminar
      (I) LuL von Mathematik als F + Entw. (Uwe Gellert)
      Zeit: Do 14:00-16:00 (Erster Termin: 19.10.2023)
      Ort: KL 24/122d (Habelschwerdter Allee 45)
    • 122172 Seminar
      (I) LuL von Mathematik als F + Entw. (Uwe Gellert)
      Zeit: Do 16:00-18:00 (Erster Termin: 19.10.2023)
      Ort: KL 24/122d (Habelschwerdter Allee 45)